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Geschichten aus der Neugasse

Dez 2, 2018

Bild der historischen Neugasse.

Komm‘ erzähl mir was
- Geschichten aus der Neugasse

Sie ist schmal, führt direkt ins Paradies und, zumindest scheint es so, unter jedem einzelnen ihrer Pflastersteine steckt eine Geschichte, die es wert wäre, erzählt zu werden. Die Rede ist natürlich von der wunderschönen, Licht durchfluteten Neugasse, die zwar relativ frisch saniert, aber in keinem Fall wirklich als neu deklariert werden kann, denn im Geschossbuch der Stadt Jena wird sie schon seit über 600 Jahren geführt. Viel Zeit, um schöne Geschichten zu schreiben.

Zum Beispiel die des jungen Mannes aus der Neugasse 7, der nach vielen lehrreichen Jahren der Wanderschaft in eben diesem Haus 1846 eine eigene kleine Werkstatt gründete – sein mechanisches Atelier. Er baute, konstruierte und reparierte alle möglichen und unmöglichen physikalischen und chemischen Instrumente. Besonderen Anklang fanden seine Lupen, die er aus Spiegelglas schliff. Auch Mikroskope begann er alsbald zu bauen und so wuchs und wuchs und wuchs die kleine Werkstatt und wurde zu einem der wichtigsten optischen und feinmechanischen Unternehmen der Welt – Carl Zeiss.  An diese glorreichen Pioniertage des jungen Carl erinnert heute im Hinterhof der Neugasse 7 eine Wanddarstellung seiner Werkstatt.

Oder nehmen wir nur das Haus mit der Nummer 23, welches im »Architectus Jenensis« des 17. Jahrhunderts als großes und hohes Gartenhaus neben dem Neutor beschrieben wurde. Hier hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht nur ein Sohn Martin Luthers das Leben studiert, auch ein gewisser Herr Johann Wolfgang Döbereiner experimentierte hier mit Allerlei herum und kam zu schlauen Gedanken, denen er mutig folgte und die ihn später zu einem der bedeutendsten Chemiker der Welt werden ließen. Oder nehmen wir den Physiker Karl Snell, der Schwiegervater Ernst Abbes, selbst der wohnte hier eine Weile und schrieb sicher auch eine der vielen Geschichten, die einem noch heute inmitten der Neugasse leise um die Nase wehen.

Naturnah und Zentral

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Im pulsierenden Zentrum der City leben

Jung, Urban und Modern

Wohnen am Paradies heißt auch wohnen an Jenas Kulturdreieck.

Modern und Naturnah

Shoppen, jobben oder joggen direkt vor der Tür

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Für Menschen, die gerne mittendrin sind